Überhaupt Nichts: Wittgenstein und das wunderbare Paradox der menschlichen Sprachen

Open Access
Author:
Douglas, Stephanie Marie
Area of Honors:
German
Degree:
Bachelor of Arts
Document Type:
Thesis
Thesis Supervisors:
  • Samuel Mark Frederick, Thesis Supervisor
  • Samuel Mark Frederick, Honors Advisor
  • Michael Travis Putnam, Faculty Reader
Keywords:
  • wittgenstein
  • tractatus
  • logico
  • philosophicus
  • logisch
  • philosophische
  • abhandlung
  • philosophy
  • philosophie
Abstract:
Es gibt wegen der anscheinenden Selbstverständlichkeit der Sprache ein grundlegendes Missverständnis der Logik. Der Philosoph Ludwig Wittgenstein beschreibt den Fehler, woher der Fehler kommt, und warum er noch Bestand hat. Die größten Fragen der Philosophie, behauptet Wittgenstein, seien tatsächlich keine richtigen Fragen, sondern sie stammen von einem Missbrauch der Sprachlogik. Seine Logisch-Philosophische Abhandlung versucht mittels erläuterten Sätzen die logischen Begrenzungen der menschlichen Sprachfähigkeit zu enthüllen: sie schlage fehl, meint Wittgenstein, wenn die Menschen Wirklichkeit mit Möglichkeit verwechseln. Für den österreichischen Philosophen ist Sprache—und die Sprache allein—der Ursprung aller philosophischen Probleme. Die derzeitige These deutet also das Argument der Abhandlung im Klartext aus, um dann durch einen quasi-spiritualistischen Kommentar eine neuartige Perspektive zu ermöglichen. Es ist der Zielpunkt dieses Werkes, die richtige Methode der Philosophie nach der Meinung des frühen Wittgensteins zu erklären.